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Freizeit > 360° Panorama, > Aschau im Chiemgau
Priental mit Blick auf Aschau
Wenn Sie jetzt auch gerne auf grünen Wiesen im Priental liegen, dann sollten Sie nach Aschau kommen. Der Ort liegt am Fuße der 1.669 m hohen Kampenwand und wird von dem mitten im Priental thronenden Schloss Hohenaschau überragt.
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Die Gemeinde kann eigentlich gut und gerne mit Großstädten mithalten, denn sie besteht aus 43 Ortsteilen - diese sind allerdings überwiegend kleine und sehr malerische Weiler entlang der Prien, die sich, vom Spitzstein kommend, durch das schöne Tal schlängelt, um bei Rimsting in den Chiemsee zu münden.
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Kultur > 360 Grad Panorama, Aschau im Chiemgau
Burghof im Schloss Hohenaschau
Ein kultureller Kaffee: Konrad und Arnold von Hirnsberg erbauten Ende des 12. Jahrhunderts die Burg, in deren Hof sich heute so vorzüglich der Cappucino genießen lässt.
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Obwohl Hohenaschau nie ein Fürstentum im eigentlichen Sinn war, besaß es doch Hoch- und Blutsgerichtsbarkeit. In der Zeit der Renaissance (1540 bis 1560) und des Hochbarocks (1672 bis 1686) wurde das Schloss weiter ausgebaut. 1875 ging das Schloss in den Besitz von Theodor Cramer-Klett über, der weitere bauliche Veränderungen vornahm. Nach dem ersten Weltkrieg entstand hier ein „Krüppelheim“. Noch bis 1942 gehörte das Schloss der Familie von Cramer-Klett, dann erwarb der nationalsozialistische Staat Hohenaschau. Heute ist das Schloss in Bundesbesitz und wird u.a. als Ferienwohnheim der Bundesfinanzverwaltung genutzt. Im ehemaligen Benefiziatenhaus wurde 1988 das Priental-Museum eröffnet. Die Gebäude des Schlosses wurden ab 2006 gründlich saniert.
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Kultur > 360 Grad Panorama, Aschau im Chiemgau
Lauberstube auf Schloss Hohenaschau
Immergrün: Graf Max der II. war ein Blumenfreund mit einem großen Problem: Wie um aller Welt sollte man auf dem steilen Burgberg einen Garten anlegen?
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Wilhelm Busch hätte es vielleicht so ausgedrückt:
Doch Max der II. - gar nicht dumm, ging denkend um das Schloss herum. Plötzlich klatschte er in die Hände: "Wir mal´n den Garten an die Wände!"
Gesagt, getan. Die Maler Joseph Eder und Jakob Carnutsch wurden 1686 damit beauftragt, den Speisesaal mit Veduten römischer Gärten vom Boden bis zur Kassettendecke zu bemalen. Ein bisschen abgeblättert ist die Farbe heute und die Bemalung des Bodens leider nicht mehr erkennbar, aber die Lauberstube ist immer noch ein beeindruckender Publikumsmagnet.
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Sport und Freizeit > 360 Grad Panorama, Kampenwand im Chiemgau
Hochseilgarten mit Aussicht!
Für Hochseilakrobaten und solche, die es werden wollen: Geturnt werden kann bei Wind und Wetter, Schnee und Minusgrade sind keine Ausrede!
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Hoch hinaus und mit Vollspeed auch hinunter - im Hochseilgarten sind dem Nervenkitzel keine Grenzen gesetzt. Auch wenn´s schwierig ausschaut: Es gibt keine Ansprüche an körperliche Verfassung oder Fitness. Und die einzige Regel, die es gibt: Tief durchatmen und mitmachen! Nach ein paar Minuten in luftiger Höhe legt sich auch der schnelle Puls und die Nervosität weicht dem Spaß!
Und wer den Betriebsausflug mal nicht in die nächste Wirtschaft machen will oder ein Managerseminar für überholt hält: Das Team vom Hochseilgarten bringt jede Firma auf Trab.
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Sport und Freizeit > 360 Grad Panorama, Kampenwand im Chiemgau
Kampenwand mit Blick über den Chiemsee
Aufstiegs-Schweiß ist gleich vergessen: Der Ausblick ist wirklich ungewöhnlich, schließlich schaut man auf der einen Seite auf den Chiemsee und das "Flachland", auf der anderen Seite auf die Alpen.
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Stolze 1669 Meter ragt die Kampenwand aus den Chiemgauer Alpen - das zwölf Meter hohe Gipfelkreuz nicht mit eingerechnet. Natürlich ist die Kampenwand ein beliebtes Ausflugsziel und zu Ferienzeiten auch recht belebt, aber wenn man´s geschickt anstellt, findet man ein ruhiges Plätzchen. Außerdem ist ja auch oft der Weg das Ziel, d.h., statt mit der Kampenwandbahn in 15 Minuten auf den Gipfel zu fahren, kann man auch getrost das Radl nehmen oder die Wanderschuhe auspacken und sich dem Gipfel langsam nähern. Da schmeckt die Brotzeit auf eine der zahlreichen Kampenwand-Almen dann um so besser - und gut für die Figur ist es obendrein. Schließlich will man von sich ja nicht von sich behaupten: "Wan i mit meiner Wampn kannt, I gangad aufd Kampenwand!" - Dieser im Chiemgau allgemein bekannte Satz bedeutet auf Hochdeutsch so viel wie: "Wenn ich nicht so fett wäre, würde ich auf die Kampenwand geh´n."
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Freizeit > 360 Grad Panorama, Kampenwand im Chiemgau
Kampenwand mit Blick nach Italien
Hier ist das ganze Jahr über Saison: Winter wie Sommer ist die Kampenwand ein attraktives Ausflugsziel. Keine Pause für den Berg - aber der sieht´s gelassen.
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Der Schnee hält sich lange hier oben: Im Winter lädt ein kleines Skigebiet dazu ein, den Wecker mal richtig früh klingeln zu lassen, die Bretter aus dem Keller zu zerren und die ersten Schwünge auf frisch gefallenem Schnee zu ziehen. Auch für Skitourengeher ist die "Kampe" ein beliebter Berg. Und wenn im Frühjahr die weiße Pracht so langsam verschwindet, dann verwandelt sich die Kampenwand in einen Lieblingsort für Wanderer, Kletterer, Mountainbiker, Drachenflieger und Paraglider. Wer´s weniger sportlich bevorzugt, der fährt ganz einfach mit der Bahn den Berg hinauf. Kleine und größere Almen sorgen fürs Kulinarische. Wir empfehlen die klassischen Brotzeiten und den himmlischen Kaiserschmarrn!
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Samstag, 04.02.2012 -
fünf nach zwölf
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