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Kultur > 360 Grad Panorama, Seebruck am Chiemsee
Kirchplatz und Römermuseum
Rom liegt eben doch am Meer: Die Römer unterhielten hier ab ca. 50 n.Chr. ihren Stützpunkt "Bedaium", der entlang der Fernsreiseroute Salzburg-Augsburg lag.
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Der Ort wuchs und gegen Ende des 3. oder 4. Jahrhunderts stand an der Stelle der heutigen Kirche ein Kastell zur Sicherung. Aus "Bedaium" wurde im Mittelaltel "Potena" und schließlich das mittelalterlich-bayerische "Prucca". Seebruck wird zum ersten Mal 924 erwähnt. Bis zur Säkularisation stand es, wie viele andere Orte, unter der Herrschaft des Klosters Frauenchiemsee. Auf dem Platz des ehemaligen römischen Kastells steht heute die Kirche St. Thomas und St. Stephan (1474). Sie wurde zum Teil auf den Mauern des Kastells erbaut. Funde aus der römischen Herrschaftszeit sind im Römermuseum "Bedaium", gleich neben der Kirche, ausgestellt.
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Chiemsee > 360 Grad Panorama, Seebruck am Chiemsee
Yachthafen
Seemannsgarn und Klabautermänner: Was wäre Seebruck ohne seinen Yachthafen? Ohne die vielen Masten, die in der Sonne blinken, und die Boote, die an ihren Liegeplätzen gemütlich in den Wellen schaukeln?
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Der Hafen besteht seit mehr als 25 Jahren, wurde bereits mehrmals mit der "Blauen Europaflagge für vorbildlichen Umweltschutz" ausgezeichnet und zählt zu den größten Häfen in Bayern. Wenn man hier im Café sitzt, dann könnte man meinen, gleich kommt das nächste Schiff nach Amerika vorbei. Und wenn man kein Boot hat? Macht nichts, Segelschule und Bootsverleih sind gleich nebenan, und wer mit Wassersport erst noch warten will, dem steht ein riesiges Freibadgelände mit viel Platz für alle Aktivitäten zur Verfügung.
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Kultur > 360 Grad Panorama, Seebruck am Chiemsee/ Ortsteil Seeon
Kloster Seeon
Brücke zur Stille: Bei der kleinen Kirche mit Blick auf den See und das Kloster Seeon kann man die Welt um sich herum sofort vergessen . Nehmen Sie sich die Zeit!
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Das Benediktinerkloster Seeon wurde im Jahre 994 vom Pfalzgrafen Aribo I. gegründet. Der Bau befindet sich, idyllisch gelegen, auf einer Insel im Klostersee. Die ansässigen Benediktiner waren bekannt für ihre herausragende Schreibschule, in der nicht nur Handschriften für den eigenen Bedarf, sondern auch für andere Klöster und Kirchen angefertigt wurden. Seeon war immer ein Ort der Gelehrsamkeit und der Kultur, der auch weltliche Künstler anzog: Mozart wirkte hier zwischen 1767 und 1769. Dem Kloster schrieb er sogar zwei Offertorien: "Scande coeli limina" (KV 34; 1769) und "Internatos Mulierum" (KV 72; 1771). Nach der Säkularisation (1803) wurde das Inselkloster in ein Schloss umgewandelt. Nun hielt hier der europäische Hochadel Hof. Seeon wurde als Heilbad, Erholungsheim und Kaserne genutzt. Zwischen 1852 und 1934 war die Familie Leuchtenberg im Besitz der ehemaligen Klostergebäude. 1989 erwarb der Bezirk Oberbayern den Bau und eröffnete nach längeren Renovierungsarbeiten hier ein Kultur- und Bildungszentrum. Heute werden hier Konzerte, Ausstellungen sowie Seminare, Tagungen und Workshops abgehalten.
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Kultur > 360 Grad Panorama, Seebruck am Chiemsee/Ortsteil Seeon
Rosengarten im Kloster Seeon
Rosige Zeiten: Das heutige Kultur- und Bildungszentrum liegt so schön, dass man die Pause im Rosengarten des Klosterinnenhofs sicher gerne mal verlängert.
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Auch, wenn Sie nicht gerade einen Workshop hier besuchen, Zeit für ein Konzert sollten Sie sich in diesem Ambiente auf alle Fälle nehmen.
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Kultur > 360 Grad Panorama, Seebruck am Chiemsee/Ortsteil Seeon
St. Walburgis - Seeon
Erst Pfarrkirche des hier vom 11. bis 13. Jahrhundert angesiedelten Benediktinerkonvents, nach der Säkularisation Begräbnisstätte der russischen Adelsfamilie von Leuchtenberg: Die ursprünglich der hl. Äbtissin Walburga von Eichstätt geweihte Kirche hat eine bewegte Vergangenheit.
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Dienstag, 21.05.2013 -
zwanzig nach sechs
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